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Der Friesenweltrekord

Angefangen hat alles im Internet:
Auf der Suche nach „Friesennews“, stieß ich auf einen Artikel, der wohl für einiges Aufsehen in der Friesenszene Österreich sorgte. In dem Bericht war folgendes zu lesen: “Weltrekord im Quadrillenreiten mit 32 Friesenpferden anlässlich der BEA Pferd in der Schweiz.“
Später am Abend, erzählte ich meiner Freundin Barbara von dem Vorhaben der Schweizer Friesenleute. Ihre Antwort: Lass uns den Rekord brechen.
In diesem Moment ging Gabi an uns vorbei und fragte, was wir schon wieder ausgeheckt hätten. Eine Idee war somit geboren, und so machten wir uns an die Arbeit.
Ich recherchierte weiter im Netz und knüpfte erste Kontakte zu zahlreichen Friesenbesitzern. Gemeinsam mit Barbara, klapperten wir einige Ställe rund um Wien und Umgebung ab und fanden mehr und mehr Gleichgesinnte
J.
Gabi (Odin) und Barbara kümmerten sich nun um die Organisation, Sponsoring, Fotos, Anlagenbenützung, Medien etc. Cordula – eine unserer ersten Gleichgesinnten im Bunde – entwarf ein wunderschönes Logo und half bei der Organisation. So nahm alles schön langsam Form an.
Gabi besorgte sich – um den Rekord auch amtlich bekannt geben zu können – ein Anmeldeformular beim Guinness Buch der Rekorde – der Anfang für eine äußerst umfangreiche Korrespondenz in Englisch über Bedingungen, Auflagen des Versuchs etc. war gemacht.
Der Reitstall Deninger (www.deninger.at), in dem die Friesenpferde der Veranstalter untergebracht sind, war sofort bereit die stalleigenen Turnierboxen gratis zur Verfügung zu stellen, als auch die Anlagenbenützung kostenlos zu ermöglichen.
Zahlreiche Sponsoren erklärten sicht bereit uns bei unserem Monster-Vorhaben zu unterstützen.
Medien wurden kontaktiert, Prominenz – wie Heinz Hellberg, Milos Welde, Georg Danzer, um nur einige zu nennen - angeschrieben und eingeladen.
Damit aus dem Weltrekord-Versuch ein richtiges Pferde-Event wird, wurde ein eigener Showteil geplant.
Angefangen bei Begrüßungsgeschenken für die Teilnehmer, bis hin zur Organisation von Rettung, Feuerwehr, Tierarzt und Hufschmied, wurde an alles gedacht.
Schließlich hatten wir über 70 Zusagen und konnten einen Schritt weitergehen. Es wurden nun die Anreise, Wohnmöglichkeiten und die Trainingszeiten vereinbart.
Die Nervosität stieg von Tag zu Tag.
Pünktlich um 8 Uhr morgens, am 17.10.2003, saßen nun einige Helfer in der extra dafür eingerichteten Meldestelle und warteten auf die ersten Teilnehmer. Nach und nach füllten sich die zur Verfügung stehenden Boxen der Familie Deninger mit Friesenpferden aus allen Bundesländern Österreichs. Von den 70 Anmeldungen, kamen schließlich 64 Friesen. Die Teilnehmer des Showblocks fanden sich ebenfalls pünktlich ein.
Der Countdown lief ….
Am Samstag, den 18.10.2003, fand dann das erste Training der größten Friesenquadrille der Welt statt.
Aus Sicherheitsgründen war es Pflicht mit Reithelm zu reiten, welchen jeder Teilnehmer anstandslos trug. Es sollte dabei natürlich auch nicht an fachlicher Kompetenz fehlen, und so erklärten sich drei Reitlehrer bereit, den Trainingsablauf zu überwachen und bei der Erstellung der Choreographie mitzuhelfen.
Ich brauche wohl niemanden zu erzählen, welch atemberaubender Anblick sich bot. 64 Friesenpferde und ihre Reiter mit strahlenden Gesichtern. Nach dem ersten gelungenen Training, verlief auch das Zweite ohne jegliche Komplikationen.
Und so sahen wir frohen Mutes dem morgigen Tag entgegen.

Der 19.10.2003 – der Tag des Weltrekords.
Die zahlreich erschienen Stargäste wurden in die eigens aufgebaute VIP-Lounge geleitet, Medien stellten sich in Startposition, 2000 Zuschauer drängten sich in die Halle. Die Showteilnehmer warteten auf ihren Auftritt; während die Friesenpferde auf den Außenplätzen ruhig und voller Coolness ihre Aufwärmrunden drehten.
Frau Elisabeth Max-Theurer, Vorstand des Bundesfachverbandes für Reiten und Fahren in Österreich, eröffnete diese Veranstaltung mit lobenswerten Worten an die Veranstalter. Demnach folgten weitere Lobeshymnen von der extra aus Deutschland angereisten Familie Steubesand (Friesenjournal), gefolgt vom Verein Friesenfreunde Österreich - Frau Brigitte Glantschnigg.
Der bunt gemixte Showteil fand großen Anklang bei den Zusehern und sorgte für Auflockerung vor dem großen Moment.
Viktor Samwald und sein Team demonstrierten Natural Horsemanship, Kirsa und Marianne Steinböck verzauberten in einem Pas de Deux.
Franz Koy hatte seine Noriker in einen Kampfwagen gespannt und versetzte uns mit einer atemberaubenden Fahrt in die Römerzeit zurück.
Für romantische Minuten sorgte die Maske des Zorro – vorgestellt von Monika und Sabine mit ihren zwei Haflingern.
Die Kinder des RFV Neuhof entführten uns mit ihrer Voltigiernummer nach Mittelerde, dem Land der Hobbits und Zauberer.
„Reiten auf die feine Art“ wurde uns von der IG für Damensattelreiten vorgestellt. Am Schluss wurde dem Publikum nochmals so richtig eingeheizt von den Stuntreitern “Cascadeure d´ Autriche“.
Dann war es endlich soweit:
Man hätte tatsächlich eine Stecknadel fallen hören können, so mucksmäuschenstill war es in der bis zum letzten Winkel voll besetzten Reithalle.
Die Hintertüre der 100 x 40 m großen Halle öffnete sich, mystische Musik wurde eingespielt, unser engagierter Sprecher Stefan Andrejs eröffnete das Spektakel und fing beim Einritt jedes einzelnen Friesen an mitzuzählen: 1,2,3,4,5,6,……………………59,60,61,62,63,64 ! „Meine Damen und Herren 64 Friesenpferde“, ein gutes „Beginning“ für den Rekord.
Liebe Leute, bei diesem Anblick stockte dem Publikum der Atem: 64 Friesenpferde, somit 256 einzelne Pferdefüße und ungefähr 40 Tonnen Gewicht nahmen in der Halle Aufstellung. Während der Quadrille herrschte absolute Disziplin bei den Reitern, den Pferden und dem Publikum, das gebeten wurde, während des Rekordversuchs nicht zu applaudieren.
Bedingung des “Guinness Buch der Rekorde“ für die Quadrille war eine mindestens fünfminütige Vorstellung, inklusive Gangartwechsel und Bahnfiguren, welche die Teilnehmer mit Bravour meisterten.
Dank der Choreographie von Ula Redl kamen sich Pferde und Reiter nicht in die Quere, denn auch eine 100-Mal-40-Meter große Halle kann bei 64 Pferden eng werden.
B
esonders vorbildlich haben sich die 24 Friesenhengste verhalten, die friedvoll neben- und hintereinander einherschritten.
Die anwesenden Richter und der Notar beglaubigten den Rekord, und Österreich hatte es somit geschafft: Wir brachen den Rekord der größten Friesenquadrille!
Erleichterung, Freude, Jubel, Tränen – dies konnten alle Zuseher in den Augen der Teilnehmer beim Ausritt sehen. Und das Publikum quittierte die gelungene Quadrille mit frenetischem Applaus.
Die Zuneigung zu unseren Pferden, wurde zu guter letzt von Frau Kammersängerin Ulrike Steinsky untermauert, indem sie ein Lied über die Liebe zu ihrem Friesen Rjimmer sang.
Dass es so glatt gehen würde, haben sich weder die Reiter noch die Organisatoren erträumen lassen, doch es schien, als würden die Friesen ihrem Ruf als besonders nervenstarke Pferde alle Ehre machen wollen.
Angefangen von der Organisation, bis hin zur gelungenen Quadrille, kann man den Friesenweltrekord mit Fug und Recht als großartige Veranstaltung bezeichnen.
Österreich hat es somit bewiesen: wir sind zwar kein kleines Land, aber zusammen sind wir stark.
Hiermit möchten wir uns herzlich bei allen helfenden Händen bedanken. Sie alle hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, es sei ihnen aber ALLEN ein riesiges DANKESCHÖN ausgesprochen!
Dank unserer Helfer wurde uns dieser Rekord und somit einen unvergesslicher Moment in der Friesenszene ermöglicht.
EIN WAHRES LEBENSWERK DER GRUPPE MOMENTS IN BLACK, BESONDERS ABER VON GABI UND BARBARA.

Bericht: Sabrina Rieger

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Diese Seite wurde zuletzt am 06. Mai 2010 aktualisiert

(gh)